Häufige Fragen zu IAM

IAM-Glossar für Unternehmen

Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um Identity Access Management für Unternehmen. Es bietet Orientierung bei technischen und rechtlichen Fragen im IAM-Kontext.

Grundlagen

Identity Access Management

IAM bezeichnet alle Prozesse, die den Zugriff auf IT-Systeme steuern und absichern. Ziel ist die zentrale Verwaltung von Identitäten und Berechtigungen.

Sicherheit

Authentifizierungsmethode

Ein Authentifizierungsverfahren prüft, ob die angegebene Identität tatsächlich der nutzenden Person gehört. Beispiele sind Passwort, Chipkarte oder Zwei-Faktor-Mechanismen.

Sicherheit

Autorisierung

Autorisierung beschreibt die Vergabe von Zugriffsrechten. Nur berechtigte Nutzer erhalten Zugriff auf bestimmte Systeme oder Daten.
Compliance

Vier-Augen-Prinzip

Das Vier-Augen-Prinzip verlangt, dass bestimmte Aktionen immer von zwei berechtigten Personen freigegeben werden. Es dient der Kontrolle und Fehlervermeidung.
Integration

Systemanbindung

Eine Systemanbindung verbindet das IAM-System mit anderen IT-Anwendungen. Dadurch werden Benutzer- und Rechteinformationen automatisiert abgeglichen.
Sicherheit

Zwei-Faktor-Authentisierung

Zwei-Faktor-Authentisierung verlangt neben dem Passwort einen zweiten Nachweis, zum Beispiel einen Code per SMS. Dies erhöht die Sicherheit deutlich.

Verwaltung

Rollenmodell

Ein Rollenmodell ordnet Nutzern Rollen zu, die mit bestimmten Rechten verknüpft sind. Rollen vereinfachen die Vergabe und Kontrolle von Zugriffsrechten.

Grundlagen

Provisioning

Das Provisioning beschreibt die automatische Erstellung, Änderung oder Löschung von Benutzerkonten in IT-Systemen über das IAM-System.
Grundlagen

Digitale Identität

Eine Identität ist die digitale Repräsentation einer natürlichen Person, eines Geräts oder eines Dienstes innerhalb des IAM-Systems.

Sicherheit

Rechtemanagement

Das Rechtemanagement steuert, wer welche Aktionen in welchem System ausführen darf. Es ist zentral für die IT-Sicherheit im Unternehmen.
Compliance

Auditfähigkeit

Auditfähigkeit beschreibt, dass alle Zugriffe und Änderungen nachvollziehbar dokumentiert werden. Sie ist Voraussetzung für gesetzliche Prüfungen.
Sicherheit

Single Sign-On

Single Sign-On erlaubt Nutzern, sich einmal anzumelden und dann auf mehrere Systeme zuzugreifen, ohne sich erneut authentifizieren zu müssen.

Verwaltung

Self-Service

Self-Service-Funktionen ermöglichen es Nutzern, bestimmte Vorgänge wie Passwortänderungen selbstständig durchzuführen, ohne die IT-Abteilung.
Grundlagen

Verzeichnisdienst

Ein Verzeichnisdienst speichert und verwaltet Identitäts- und Berechtigungsdaten. Beispiele sind Microsoft Active Directory oder LDAP-basierte Systeme.
Integration

Schnittstelle

Schnittstellen sind technische Verbindungen, über die IAM-Systeme Daten mit anderen Anwendungen austauschen können.

Compliance

DSGVO

Die DSGVO regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten innerhalb der EU. IAM-Systeme unterstützen die Einhaltung dieser Vorschriften.
Grundlagen

Benutzerverwaltung

Die Benutzerverwaltung ist die zentrale Organisation aller Benutzerkonten im Unternehmen. Sie sorgt für klare Zuordnung und Übersichtlichkeit.

IAM: Empfehlungen und Kennzahlen

Fachverbände empfehlen eine zentrale Verwaltung von Identitäten und regelmäßige Überprüfung der Zugriffsrechte zur Sicherung von Compliance und Datenschutz.

60% 44%
Empfohlener Integrationsgrad IAM

Unternehmen sollten mindestens 60 Prozent ihrer Systeme an ein zentrales IAM anbinden, um Sicherheit und Compliance zu verbessern.

180Tage 24%

Empfohlene Tage für IAM-Auditintervall

60Tage 18%
Minimal empfohlene Supportdauer pro Jahr
5Rollen 11%

Maximal empfohlene Rechtevergabe pro Nutzer